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So finden Sie die richtige Uhr für sich

Eine Uhr soll nicht nur dazu dienen Ihnen die Zeit anzusagen, sondern Ihnen auch die Möglichkeit geben sich selbst auszudrücken und Ihre Persönlichkeit zu betonen.

Wenn Sie sich für eine Uhr entscheiden, sollten Sie nicht nur den Kaufpreis berücksichtigen, sondern sich auch überlegen , wann und zu welchen Zwecken Sie die Uhr tragen möchten. Wenn Sie viel Sport treiben, sollten Sie eine stoßfeste Uhr bevorzugen; wollen Sie mit der Uhr Schwimmen oder Tauchen wollen, muss diese wasserdicht sein und am besten ein Plastikarmband oder Kautschukarmband haben.

Aber auch Ihr persönlicher Geschmack und modische Entwicklungen sollten dabei Beachtung finden. Momentan geht der Uhren Trend zu Stahl und anderen Metallen und sportliche Uhren sind beliebter als elegante. Letztlich entscheiden Sie selbst, was Ihnen gefällt.

Um den Entscheidungsprozess zu erleichtern, sollten Sie ein wenig Basiswissen haben, das Sie mithilfe dieses Glossars in Kürze erlangen können.

 

Die Gebrauchsuhr für jeden Tag

Eine Uhr, die Sie jeden Tag tragen, sollte Ihren Charakter und Ihre Lebensart widerspiegeln.Suchen Sie sich eine Uhr aus, die zu den von Ihnen am häufigsten getragenen Farben passt. Beinhaltet die Uhr Funktionen, die Ihnen im Alltag helfen, wie zum Beispiel eine Datumsanzeige? Das Ziffernblatt sollte übersichtlich und die Uhrzeit einfach und unkompliziert ablesbar sein.

Auch das Armband muss Ihre Anforderungen erfüllen. Verschiedene Materialien haben auch verschiedene Eigenschaften:

  • Leder: Liegt besser am Handgelenk an, weist dafür aber kein Wasser ab
  • Metall: Wiegt mehr, ist  aber auch haltbarer und weist Wasser ab.
  • Kunststoff: Ist ebenfalls wasserabweisend und vermittelt einen eher lockeren und sportlichen  Eindruck.

 

Elegante Uhren

Elegante Uhren haben zumeist Metallarmbänder, aber auch edle Lederarmbänder sind eine schöne Alternative. Sie können auch mit Diamanten oder Edelsteinen besetzte Uhren wählen, um ihre Abendgarderobe dementsprechend aufzuwerten. Entscheiden Sie sich für eine Uhr, die vielseitig ist und somit auch zu unterschiedlicher Kleidung und verschiedenen Looks passt. Eine schmale Uhr ist unauffälliger und kann auch unter dem Ärmel verschwinden, eine größere Uhr dagegen fällt mehr auf, wenn die Uhr gesehen werden soll.

Sportuhren

Bei der Sportuhr sollten Sie das Armband gemäß Ihres persönlichen Geschmacks und der jeweiligen Sportart, bei der Sie zum Einsatz kommt, wählen. Benutzen Sie Ihre Uhr vorrangig beim Sport, sollte die Anzeige groß genug sein, um optimale Lesbarkeit, auch bei direktem Lichteinfall, zu gewährleisten.

Da die Sportuhr verschiedenste Funktionen beinhaltet, ist das Gehäuse meistens etwas größer. Funktionen sind unter anderem:

  • Schrittzähler
  • Stoppuhr
  • Alarm

Berücksichtigen Sie außerdem eine Wasserdichtigkeit, die Ihren Ansprüchen genügt. Taucher z. B. sollten eine Uhr wählen die bis mindestens 200 Meter (Wasserdruck 20bar ATM) wasserdicht ist. Um Zeiten festzuhalten sollten analoge Uhren eine drehbare Lünette haben.

 

Modeuhren

Mit modischen Uhren können Sie Ihren persönlichen Stil betonen oder auch einem Outfit oder Look eine besondere Note verleihen. Die Uhr sollte Ihnen gefallen und Ihrer Persönlichkeit entsprechen. Es gibt unterschiedlichste Modetrends: Zur Zeit sind zum Beispiel große und auffällige Uhren im Trend, sowohl bei Herren als auch bei Damenuhren. Die Uhren sind dabei oft bis zu über 5 cm groß, und oftmals werden Sport oder Taucheruhren auch im Berufsalltag und zum Beispiel zum Anzug getragen. Gerade bei der Wahl der Uhr kann man neue Modetrends gut bei sich selbst austesten. Vor allem Farben, die man vielleicht bei der Kleidung nicht tragen kann, können als Uhr durchaus reizvoll sein.

Probieren Sie unterschiedliche Farben und Stile aus!

 

Luxusuhren

Luxusuhren von berühmten Marken wie TAG Heuer, Cartier, Omega, Baume & Mercier oder Movado bieten Ihnen Uhren aus hochwertigen Materialien, kunstvoll gefertigt von Experten. Weiterhin bestechen Luxusuhren durch Ihre Exklusivität. Individuelle Modelle werden in geringeren Stückzahlen gefertigt. Eine hochwertige Uhr ist außerdem ein schönes Erbstück, an dem sich noch nachfolgende Generationen erfreuen können. Bei einer solchen Investition sollten Sie sich Gedanken machen, ob Sie eine Uhr mit Skelettwerk, mit durchsichtigem Gehäuseboden oder mit automatischem Aufzug möchten, da gerade diese Besonderheiten die Uhrmacherkunst ausmachen. Besonders Schweizer Uhren sind bei Sammlern sehr beliebt, da dort das Uhrmacherwissen und die Handwerkskunst seit langer Zeit gepflegt werden.

Man unterscheidet:

  • Swiss Made: Der Antriebsmechanismus der Uhr ist in der Schweiz gefertigt, zusammengebaut und getestet worden.
  • Swiss Movement: Der Antriebsmechanismus wurde zwar in der Schweiz gefertigt, aber die Uhr anschließend in einem anderen Land zusammengebaut wurde.

 

Uhrengehäuse

Bei modernen Uhren besteht das Uhrengehäuse zumeist aus Edelstahl, es gibt aber auch andere Materialien mit verschiedenen Eigenschaften:

Edelstahl:

Edelstahl ist sehr haltbar und durch das geringfügig enthaltene Chrom wird der Edelstahl vor Rost und Abnutzung bewahrt. Meistens ist Edelstahl silberfarben, es gibt jedoch auch Edelstahl, dass mit einer dünnen Schicht Gold überzogen ist. Durch galvanischen Überzug werden auch verschiedenfarbige Edelstahlgehäuse erzeugt, wodurch das Gehäuse einen matten Glanz erhält.

Gold:

Goldene Gehäuse gibt es vorwiegend aus Gelbgold, aber auch Rotgold wird zunehmend verwendet. Der Rotton des Rotgolds entsteht durch den höheren Kupferanteil darin. Zu beachten ist hierbei die Reinheit des Goldes, die in Karat angegeben wird. Dabei entspricht ein einfaches Karat 1/24 des reinen Goldes. 12 Karat entsprechen somit zum Beispiel einem puren Goldanteil von 50%.

Titan:

Bei Luxusuhren ist Titan recht beliebt, da es schwer zu verarbeiten ist und somit einen höheren Preis verursacht. Titan wiegt ungefähr nur die Hälfte von Edelstahl, ist aber widerstandsfähiger. Außerdem geht es farblich mehr ins silberne. Geeignet ist eine Titanuhr unter anderem auch für Edelstahlallergiker, da es keine Nickel enthält. Für Tauch und Wassersportuhren bietet sich Titan ebenfalls an, da es sehr widerstandsfähig gegenüber Salzwasser ist. Man muss allerdings wissen, da Titan je nach Verarbeitung meist eine mattgraue Oberfläche hat, sind Kratzer leider schneller zu sehen.

Andere wertvolle Materialien:

  • Platin
  • SterlingSilber
  • Keramik
  • Wolfram
  • Aluminium
  • Carbonfaser

Weitere Materialien für Sportuhren:

  • Gummi
  • Plastik
  • Kunstharz

 

Formen

Runde Uhren sind am populärsten und werden außerdem für die meisten Sportuhren verwendet, da die runde Form am besten abgedichtet werden kann. Rechteckige Uhren machen oft einen eleganteren Eindruck und tragen weniger auf, das man sie besser unter dem Ärmel verstecken kann. Quadratische Uhren bieten vor allem für moderne Uhren genügend Fläche für Verzierungen oder andere Besonderheiten. Außerdem gibt es noch die TonneauForm, die an einem Oval gleicht, an dem das obere und untere Ende abgeschnitten ist. Durch ihre schlanke Form wirken sie elegant.

 

Uhrenglas:

Das Uhrenglas ist über dem Ziffernblatt und den Zeigern der Uhr. Wie resistent das Glas gegen Kratzer ist, ist abhängig vom Material.

 

Glasmaterialien:

Plexiglas: Ist nicht sehr kratzfest. Leichte Kratzer sind mit einer Politur zu entfernen.

Mineralglas: Es wird aus verschiedenen Mineralien hergestellt. Durch bestimmte HitzeBehandlungen ist es so hart, dass keine Kratzer entstehen.

Saphirglas: Es ist am besten resistent gegen Verkratzungen, da es ungefähr drei mal so hart ist wie Mineralglas.

 

Pflege des Uhrenglas:

Trotz resistentem Glas braucht jede Uhr eine bestimmte Behandlung und Pflege und auf lange Zeit kratzfrei und schön zu bleiben. Umso mehr Sie Ihre Uhr pflegen, umso weniger Kratzer wird sie erhalten und umso länger werden Sie Freude an Ihr haben. Zerkratztes oder zerbrochenes Glas sollten Sie umgehend erneuern lassen, denn bereits durch sehr feine Risse kann Staub oder Feuchtigkeit in Mechanismus gelangen und somit seine Funktionstüchtigkeit beeinflussen. Bei der Aufbewahrung gemeinsam mit anderen Schmuckstücken können durch das gegenseitige Anstoßen auch Kratzer entstehen. Dies kann zum Beispiel dadurch verhindert werden, dass die Uhr in der Uhrenbox aufgehoben wird.

 

Die richtige Größe Ihrer Uhr:

Gewöhnlich wird die Uhrengröße in Millimetern angegeben. Angegeben werden dabei in der Regel der Gehäusedurchmesser, die Gehäusehöhe und Breite des Armbands.

Maße für Durchmesser:

Herrenuhren:  

Klein:                unter 36 mm

Mittel:                 37 – 40 mm

Groß:                 42 – 46 mm

ExtraGroß:       über 48 mm

Damenuhren: 

Klein:                unter 24 mm

Mittel:                 24 – 30 mm

Groß:                 32 – 36 mm

ExtraGroß:        über 40 mm

 

Maße für Gehäusehöhe:

Dünn:                   4 – 6 mm

Normal:               7 – 11 mm

Dick:                    12 – 14 mm

Sehr dick:           15 – 18 mm

 

Wie groß eine Uhr dann aber wirkt, ist nicht nur abhängig von der tatsächlichen Größe, sondern auch von anderen Aspekten, wie der Gestaltung des Ziffernblatts. So erscheinen zum Beispiel Uhren mit einer dickeren Lünette etwas kleiner, da das Ziffernblatt von ihr umrahmt wird. Zu beachten ist neben den Maßen auch noch das Gewicht, welches oftmals nicht angegeben wird. So ist zum Beispiel ein Metallarmband schwerer als ein Titanband.  

 

Das Armband

In der Regel werden heutzutage Armbanduhren verwendet. Sie können sich das Armband Ihrem Geschmack entsprechend aussuchen, sollten jedoch vorher die Merkmale der verschiedenen Materialien beachten.

Lederarmband

Leder bietet hohen Tragekomfort beim täglichen Gebrauch. Elegante Uhren werden durch hochwertigere Lederarten, wie Krokodilleder oder Glanzleder, zusätzlich aufgewertet. Meistens werden Lederarmbänder mit Dornschließen geschlossen, es gibt jedoch auch Lederarmbänder mit Schmetterlingsschließen (Faltschließen, die sich symmetrisch öffnen).

Kunststoffband

Ein Kunststoffband sollten Sie wählen, wenn Sie viel Sport treiben oder die Uhr sogar beim Wassersport tragen möchten. Kunststoffarmbänder sind haltbarer und reißfester als zum Beispiel Lederarmbänder, allerdings auch schwerer austauschbar als diese.

Metallarmband

Das Metallarmband besteht aus mehreren einzelnen Verbindungen und wird durch eine Metallschließe verbunden. Das Band wird mit Federstegen über die Bandanstöße mit dem Gehäuse verbunden. Bei Luxusuhren sind Gehäuse und Armband oftmals aus einem Stück gefertigt (integriertes Armband), was bedeutet, dass das Band nicht ausgewechselt werden. Metallarmbänder sind schwerer an den Umfang des Handgelenks anzupassen, weil dazu einzelne Glieder herausgenommen werden müssen. Diese Anpassung kann mit einem WerkzeugSet von Ihnen selbst vorgenommen werden, empfehlenswerter ist es jedoch die Uhr hierfür zu einem Juwelier zu bringen. Anschließend sollten die entfernten Glieder für einen späteren eventuellen Ersatz aufgehoben werden.

 

Pflege der Uhr

Gelegentlich sollten Sie Ihre Uhr säubern, um sie für lange Zeit zu erhalten und lange Freude an Ihr zu haben.

 

Pflege des Uhrengehäuses

Mit einem staub und fusselfreien Tuch wischen Sie das Gehäuse ab. Mit einem Zahnstocher kann Dreck aus den Ritzen beseitigt werden. Wenn es sich um eine wasserdichte Uhr handelt, wischen Sie diese mit warmen Wasser und einer milden Seife ab und trocknen sie anschließend ab. Eine Reinigung ist vor allem dann nötig, wenn die Uhr mit Salz oder Chlorwasser in Kontakt gekommen ist. Nachdem Sie Sport getrieben haben, sollten Sie die Uhr ebenfalls mit einem weichen Tuch reinigen.

Pflege von Metallarmbändern

Reinigen Sie das Armband mit warmem Seifenwasser. Für stärkere Verschmutzungen empfiehlt sich die Verwendung einer weichen Zahnbürste. Zum Schluss trocknen Sie das Band mit einem weichen Tuch ab.

Pflege von Lederarmbändern

Lederarmbänder sollten nicht ins Wasser kommen, damit diese weich und geschmeidig bleiben. Falls es trotzdem nass wird, trocknen Sie es mit einem weichen Tuch ab. Bei Hitze ist es ratsam das Lederarmband etwas lockerer zu tragen, um die Aufnahme von Schweiß zu vermeiden. Wischen Sie das Armband mit einem weichen Tuch ab und lassen es an der Luft vollständig trocknen.

Pflege automatischer Uhren:

Für automatische Uhren ist etwas mehr Aufwand nötig, da der Mechanismus komplizierter ist als Quarz-Laufwerke. Da die Uhr durch die Armbewegung angetrieben wird, muss sie nachdem sie längere Zeit nicht getragen wurde, aufgezogen werden. Durch die Bewegung wird auch die Ganggenauigkeit sichergestellt und es wird verhindert, dass die Schmierstoffe verklumpen.

Falls Sie Besitzer mehrerer Automatikuhren sind, sollten Sie sich überlegen, einen Uhrenbeweger anzuschaffen, der die Uhren immer am Laufen hält, indem er die Bewegung durch den Mensch nachahmt. Sollten Sie sich für einen Uhrenbeweger entscheiden, empfiehlt sich einer mit einem „Dreh und Stopp“ Programm. Dieses Programm stoppt den Motor nach einer gewissen Anzahl an Drehungen, um die menschliche Bewegung noch echter nachzustellen.

Haben Sie keinen Uhrenbeweger und tragen Ihre Uhr auch nicht jeden Tag, sollten Sie die Uhr zweimal in der Woche aufziehen. Ist die Uhr vollständig aufgezogen, läuft sie ca. 40 Stunden. Falls Sie Sport treiben, bei dem es zu Erschütterungen kommen kann, sollten Sie die Automatikuhr eher nicht tragen.